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Behindertenbeauftragte/r ausgeschrieben - Florian Otto hat den ECDL in der Tasche - Infos der Blindenseelsorge - Hörfilm im Kino - Schach - BBSB-Inform - 02.08.2013

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

erstmals kann das Amt der beauftragten Person der Bayerischen
Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung im Hauptamt
besetzt werden. Das Sozialministerium hat diese Stelle jetzt öffentlich
ausgeschrieben. Interessierte können sich bis zum 19. September 2013 darum
bewerben. Der genaue Ausschreibungstext mit Aufgabenbeschreibung,
Anforderungsprofil und Vergütung ist unter
http://www.stmas.bayern.de/wir/stellen/index.php

 bzw.

www.behindertenbeauftragter.bayern.de

 abrufbar.

 

Veitshöchheim: Florian Otto ist der erste Teilnehmer des
Berufsförderungswerks (BFW) Würzburg, der den Europäischen
Computerführerschein in der Tasche hat. Der angehende Bürokaufmann bestand
vier Prüfungen zur European Computer Driving Licence (ECDL) und hat damit
den „ECDL Start“ erworben. Der 21-jährige plant, in Kürze drei weitere
Module zu absolvieren, um bei seinen anstehenden Bewerbungen mit dem ECDL
Core zu punkten.  

Das international anerkannte Zertifikat ECDL ist am BFW Würzburg seit 2013
Bestandteil der kaufmännischen Qualifizierung. Das Bildungszentrum für rund
200 blinde und sehbehinderte Menschen vermittelt die umfangreichen
Prüfungsinhalte des ECDL ergänzend zur täglichen Berufsausbildung.

„Wir sind überzeugt, dass der Europäische Computerführerschein unseren
Teilnehmern bessere Chancen beim Bewerben eröffnet“, betont
BFW-Geschäftsführer Alfred Schulz und ergänzt: „Sehbehinderte Menschen haben
oft mit dem Vorurteil zu kämpfen, am Computer nicht so schnell zu sein.“ Das
renommierte ECDL-Zertifikat mache nun auch gegenüber Arbeitgebern deutlich,
dass Menschen mit Seheinschränkung beruflich fit sind und routiniert am
Computer arbeiten.

 

Die katholische Blindenseelsorge der Diözese Bamberg bietet ab sofort ein
spezielles Veranstaltungsprogramm für junge Erwachsene an.

Diesen Herbst ist beispielsweise noch eine Fahrt zur Landesaustellung "Main
und Meer" des Hauses der bayerischen Geschichte und ein Besuch beim
Drehorgelbauer geplant.

Wer sich für diese Veranstaltungen interessiert oder stets über geplante
Aktivitäten informiert werden möchte kann sich gerne bei

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melden.

 

In der Reihe Hörfilm im Kino - Kino auch für die Ohren wird am Sonntag, den
11. August im Filmkunsttheater Casablanca der Film "Wer, wenn nicht wir" von
Andres Veiel gezeigt.

Deutschland in den frühen Sechzigern: Bernward Vesper, Sohn des
NS-Schriftstellers Will Vespers, lernt während des Studiums in Tübingen die
Pfarrerstochter Gudrun Ensslin kennen: Der Beginn einer schmerzhaften und
leidenschaftlichen Liebesgeschichte. Sie gründen einen gemeinsamen Verlag,
gehen nach Berlin. Gudrun verlässt für den radikalen Andreas Baader Mann und
Kind, driftet in die Terroristenszene, während Vesper sich auf Drogentrips
verliert. 

Beginn ist um 16 Uhr.
 
Das Casablanca befindet sich in der Brosamerstr. 12 in Nürnberg, Haltestelle
Aufseßplatz U1, Tram 5 und 6.

Mit einem sehr guten Ergebnis kehrten die bayerischen Schachspieler von der
13. Seniorenmeisterschaft im Schach des Deutschen Blinden- und
Sehbehinderten-Schachbundes zurück. Das Turnier fand vom 18. - 23. Juni in
der oberfränkischen Stadt Selb statt. Nur dem erneuten Rekordsieger Manfred
Müller aus Senftenberg mussten die Bayern den Vortritt lassen.

Dahinter belegten Peter Sand (Fürth), Fred Schulz (Olching), Reinhard
Niehaus (Faistenoy) und Josef Joas (Würzburg) die Plätze 2 - 5 im
10-köpfigen Teilnehmerfeld.

Vom 12. - 21. Juni fand in Saragossa (Spanien) die
7.Mannschaftsweltmeisterschaft im Blindenschach statt. Das deutsche Team
lieferte eine starke Leistung ab und erreichte das Halbfinale. Dabei gelang
gegen den späteren Weltmeister Russland in der Gruppenphase ein
überraschendes 2:2.

Leider musste sich die deutsche Mannschaft dann im Halbfinale Polen und im
Match um Platz 3 Spanien geschlagen geben. Gold ging an Russland, Silber an
Polen und Bronze sicherte sich Spanien.

In der deutschen Mannschaft war als einziger Vertreter aus Bayern der
bayerische Blindenschachmeister, Anton Lindenmair aus Augsburg, am Start. Er
blieb als einziger deutscher Spieler mit einem Sieg und drei Unentschieden
ungeschlagen.

 

Ihr BBSB-Inform

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