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BBSB-Inform Spezial: Geschäftsbericht des BBSB e. V. 2017 – Heute die Referate, Arbeitskreise und das Forum Arbeit und Beruf - BBSB-Inform - 23.11.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

der Geschäftsbericht des BBSB e. V. für das Jahr 2017 ist Anfang September erschienen.

Auf Wunsch erhalten Mitglieder des BBSB e. V. den Geschäftsbericht kostenlos in Punktschrift, Großdruck, per E-Mail oder auf CD im Daisy-Format.

Bestellungen nimmt das BIT-Zentrum des BBSB e. V., Herr Färber, entgegen

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Telefon 089 55988136

Auf der Website des BBSB wird der Geschäftsbericht zudem unter Publikationen als barrierefreie PDF eingestellt.

Heute lesen sie Auszüge aus dem Kapitel 6. Wir informieren sie über unsere Referate, Arbeitskreise und das Forum Arbeit und Beruf.

Die Referenten im BBSB haben folgende Aufgaben:

Fachliche Beratung und Unterstützung der Vereinsorgane

Fachliche Betreuung Ratsuchender

Bereitstellung von Informationen zu Fachthemen

Vorbereitung und Durchführung von zentralen und örtlichen Fachveranstaltungen.

Barrierefreie Umwelt und Verkehrsraumgestaltung

Karl Depner leitet ehrenamtlich das Referat für Barrierefreie Umwelt- und Verkehrsraumgestaltung. Er wird unterstützt vom gleichnamigen Arbeitskreis.

Die überwiegend ehrenamtlich tätigen Arbeitskreismitglieder und der Referatsleiter sind als Beauftragte für Barrierefreiheit in den Regionen ihrer Bezirksgruppen unterwegs und decken damit den gesamten bayerischen Raum ab.

Vor Ort geben sie, beispielsweise bei öffentlichen Bauprojekten, Empfehlungen für DIN-konforme und praxisorientierte Lösungen, die blinden und sehbehinderten Menschen die selbstständige Orientierung ermöglichen oder erleichtern.

Im Jahr 2017 haben der AKB und das SBU über 100 Projekte bayernweit in verschiedener Größe und Intensität begleitet und betreut. Darunter sind:

               Augsburg: Hauptbahnhof, Sozialgericht, Straßenbahnlinien 3, 4, 5

               Barrierefreie Stadt Oberstdorf

               Barrierefreie Stadt Traunstein

               Barrierefreie Stadt Zorneding

               Füssen: Bahnhof

               Gersthofen: Bahnhofsumfeld

               Kempten: Stadtmuseum

               Landshut: Altstadt

               München: SBahnsteige

               Gartenschau Pfaffenhofen a. d. Ilm

Diabetesberatung

In ihrer Funktion als Diabetesreferentin berät und informiert IrmaLies Dippold an Diabetes erkrankte Menschen. Ihre eigenen Erfahrungen im Umgang mit der Krankheit an die Ratsuchenden weiterzugeben, ihnen Mut zu machen und Perspektiven aufzuzeigen – das ist IrmaLies Dippold bei ihrer Arbeit ein ganz großes Anliegen.

Dazu führt sie zahlreiche persönliche sowie telefonische Gespräche und gibt Auskunft über Ernährung, medizinische Versorgung, Bewegung, Lebensführung und Hilfsmittel. Nachdem sich die Hilfsmittel in den letzten Jahren technisch sehr verbessert haben, ist in diesem Bereich der Aufklärungsbedarf deutlich gestiegen. So kann man heute beispielsweise mit Handy, Tablet etc. und den dazugehörigen Apps den Blutzucker messen.

Darüber hinaus veröffentlicht sie viermal jährlich eine DAISY-CD mit aktuellen Informationen zu Ernährung, Wissenschaft und Lebensführung bei Diabetes.

Da Diabetes zu schwerwiegenden Augenerkrankungen führen kann, ist ihr vor allem die frühzeitige Aufklärung von Diabetikern besonders wichtig. Aus diesem Grund pflegt IrmaLies Dippold intensiven Kontakt zum Deutschen Diabetikerbund.

Zudem plant sie viele Veranstaltungen und führt diese durch.

Elektronische Hilfsmittel für blinde Menschen

Cem Tören steht dem Referat seit April 2016 vor. Er berät herstellerunabhängig Mitglieder und Nichtmitglieder bei Fragen zu Screenreadern, Braillezeilen, Vergrößerungssoftware, Texterkennungssoftware, Smartphones, Navigationssystemen und Themen rund um den PC und PCSoftware. Zudem testet er Softwareupdates, etwa iOS 10, auf Usability für seheingeschränkte Anwender.

Er unterstützt die Ratsuchenden bei ihrer Kaufentscheidung und bei Fragen zum Umgang mit dem Gerät beziehungsweise der Software.

Elektronische Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen

Sebastian Eckardt, Leiter des Referats für Hilfsmittel für sehbehinderte Menschen, unterstützt seheingeschränkte User bei der Bedienung und Einstellung verschiedener Geräte, die sehbehinderten Menschen das Leben sehr erleichtern, und berät zu weiteren Themen wie etwa Vergrößerungssoftware.

Insbesondere Smartphones, Tablet PCs und Digitalkameras sind bei sehbehinderten Menschen sehr beliebt, da sich Funktionen dieser Geräte gut als Hilfsmittel einsetzen lassen. Mit den in Smartphones, Tablets und PCs eingebauten Kameras lassen sich Objekte und Texte stark vergrößern. Mit Digitalkameras können Gegenstände nah herangeholt, fotografiert und dann in Ruhe betrachtet werden.

Neben diesen üblichen Hilfsmitteln erfreuen sich auch sprachgesteuerte Systeme wie Amazons Alexa immer größerer Beliebtheit, wozu Sebastian Eckardt ebenso Beratungen durchführt.

Elternarbeit

Im April 2016 wurde das Referat Elternarbeit nach einer langjährigen Pause wieder besetzt. Zwei Referentinnen teilen sich die Aufgaben. Martina Hell ist Ansprechpartnerin für blinde und sehbehinderte Eltern mit sehenden Kindern. Sie ist selbst blind und hat eine kleine sehende Tochter. Heike Thoma kümmert sich um die Belange von blinden und sehbehinderten Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern. Sie hat einen blinden Sohn und sie ist langjähriges Mitglied im Arbeitskreis Elternarbeit, der die Referentinnen bei ihrer Arbeit unterstützt. Ca. 15 weitere Eltern engagieren sich in diesem Arbeitskreis.

Frauenarbeit

Das Referat für Frauenarbeit vertritt die größte Interessensgruppe im BBSB e. V., da dessen Mitglieder zu 57 % weiblich sind. Es wird von zwei Referentinnen geleitet: Margit Giegerich ist zuständig für Nordbayern und Rosemarie Kersten für Südbayern. Der Arbeitskreis Frauenarbeit mit 11 weiteren ehrenamtlich tätigen Frauen unterstützt die Arbeit der Referentinnen.

Dabei haben das Engagement für die Teilhabe sehbehinderter und blinder Frauen an der Arbeitswelt, an Freizeitaktivitäten und an sportlichen Angeboten sowie der Zugang zu barrierefreien Medien oberste Priorität. Die Referentinnen beraten außerdem zu Hilfsmitteln, Haushaltsgeräten und Nachteilsausgleichen wie zum Beispiel Assistenz. Bei speziellen Fragen vermitteln sie zu weiterführenden Institutionen und Ansprechpartnern, auch innerhalb des BBSB e. V., so etwa an die Sozialabteilungen oder den Rehabilitationsdienst.

Führhundangelegenheiten

Referent für Führhundangelegenheiten war im Jahr 2017 Robert Böhm, blinder Führhundhalter. Ihn vertrat die ebenso blinde Führhundhalterin Karin Flößer. Beiden stand der Arbeitskreis Führhundangelegenheiten mit weiteren ehrenamtlich und hauptamtlich Tätigen zur Seite. Das Referat berät Halter von Blindenführhunden und Interessierte bei allen den Blindenführhund betreffenden Fragen in persönlichen Gesprächen, am Telefon oder per EMail. Außerdem informierten Robert Böhm und Karin Flößer die Abonnenten im moderierten Newsletter DocReport über Neuigkeiten.

Darüber hinaus organisiert das Referat zahlreiche Veranstaltungen und beteiligt sich regional und überregional an weiteren Zusammenkünften wie beispielsweise der Fachgruppenleitertagung des AK Führhundhalter im DBSV.

Hör/Sehbehinderung

Menschen, die zusätzlich zu Blindheit oder Seheinschränkung von einer weiteren Behinderung wie Schwerhörigkeit oder Gehörlosigkeit, wie etwa dem UsherSyndrom, betroffen sind, brauchen besondere Unterstützung und Beratung. Für diese Personengruppe gibt es das Referat Hör/Sehbehinderung, das von Peter Bleymaier geführt wird.

Er kümmert sich um die Belange von taubblinden Menschen sowie Personen mit Hör/ Sehbehinderung und ist zudem Ansprechpartner für deren Angehörige. Einen Schwerpunkt seiner Arbeit bildet die Beratung zu den verschiedenen, zum Teil sehr spezifischen Hilfsmitteln, zur Taubblindenkommunikation und zu weiterführenden oder ergänzenden Unterstützungsmöglichkeiten. Weiteres Angebot des Referats ist die Organisation von Veranstaltungen für Mitglieder.

Jugend und Ausbildung

Das Referat Jugend und Ausbildung gestaltet die Jugendarbeit im BBSB e. V. Die aus mehreren ehrenamtlich engagierten Mitgliedern bestehende Jugendgruppe organisiert ein und mehrtägige Freizeitangebote sowie Workshops für blinde, sehbehinderte und von einer Sehbehinderung bedrohte Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 16 bis 35 Jahren und setzt sich für deren Belange in den Bereichen „Übergang Schule – Beruf“, Berufsausbildung und Studium ein. Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Netzwerk und Projektarbeit mit anderen Jugendgruppen und organisationen auf Landes und Bundesebene.

Die Referenten für Jugend und Ausbildung im Jahr 2017 Tobias Michl, Benjamin Hofer (Stellv.) und Sarah Kamhuber (Stellv.), koordinieren die Aufgaben der Jugendgruppe (Arbeitskreis Jugend (AK Jugend)), die neben den drei Referenten im Jahr 2017 aus zehn weiteren Mitgliedern bestand. In der Öffentlichkeit tritt der AK Jugend vorwiegend als „BBSBJugend“ auf. Alle Mitglieder des AK Jugend sind ehrenamtlich für den BBSB e. V. tätig.

Forum Arbeit und Beruf (FArBe) – Grundlage der Arbeit und Aufgaben

Das Forum Arbeit und Beruf (FArBe) fördert die beruflichen Aktivitäten für blinde, sehbehinderte und zusätzlich gehandicapte Menschen auf lokaler, überregionaler und fachspezifischer Ebene. Im Forum können Personen mitarbeiten, die sich für berufliche Themen interessieren; sie werden vom Landesvorstand für die Dauer der laufenden Wahlperiode berufen.

Zu den Aufgaben des Forums gehören insbesondere:

               Beratung und Information Ratsuchender in berufsbezogenen Fragen

               Kontaktpflege zu Bildungseinrichtungen sowie zu Berufs und Interessenverbänden

               Vorbereitung und Durchführung von fachspezifischen und übergreifenden beruflichen Veranstaltungen

               Beratung der Organe des Vereins in Fragen der beruflichen Teilhabe blinder, sehbehinderter und zusätzlich gehandicapter Menschen.

Gertraud Ramsbeck ist Sprecherin des Forums Arbeit und Beruf (FArBe). Ihre Stellvertreter sind Petra Boldt und Doris Barschtipan. 13 weitere ehrenamtlich tätige Personen engagierten sich im Berichtszeitraum für FArBe.

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