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Landesvorstand tagte - BBSB-Inform - 13.02.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

ende Januar fand die erste Sitzung des Landesvorstandes statt.

Wir informieren sie heute über die Schwerpunkte.

U-Bahn Sicherheit München

Im Dezember des vergangenen Jahres ereignete sich wieder ein tödlicher Unfall in der Münchner U-Bahn. Wieder verunglückte ein blinder Mensch.

Der BBSB hat daher in einer Pressemitteilung am 05.01.2018 die Umsetzung von Bahnsteigtüren gefordert, die zu einer massiven Erhöhung der Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer (nicht nur für blinde und sehbehinderte Menschen) führen, sowie – bis das umgesetzt ist (die MVG spricht vom Jahr 2030) – die Verantwortlichen aufgefordert, für geeignete Maßnahmen zu sorgen, um derart tragische Ereignisse zu vermeiden. Kurzfristig erwartet der BBSB, dass die Leitsysteme an Münchner U-Bahnhöfen gemäß aktueller DIN-Norm aktualisiert werden. Die Pressemitteilung fand ein großes Medienecho und öffnete die Türen für weitergehende Gespräche.

Bündnis 90 Die Grünen brachten im Bayerischen Landtag einen Antrag zum Thema Verkehrssicherheit, zu welchem der BBSB Stellung bezog.

Mitte Januar fand bereits ein Gespräch mit Vertretern der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) statt.

Die MVG Vertreter verstehen und befürworten die Notwendigkeit des DIN-gerechten Ausbaus der Leitsysteme, aber auch hier fehlt es am notwendigen Geld. Man sei an der Seite des BBSB und unterstütze seine politischen Aktivitäten zur Verbesserung der Sicherheit an Bahnsteigen.

Anfang April findet ein Gespräch mit Vertretern der Regierung von Oberbayern, der Technischen Aufsichtsbehörde, der MVG, dem Facharbeitskreis Barrierefreiheit/AK Mobilität der Landeshauptstadt München und Herrn Dr.-Ing. Georg Kronawitter statt. Von Seiten des BBSB werden der stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Insam, der Landesgeschäftsführer Herr Erzgraber, Herr Voit Landesverkehrsbeauftragter und die Referenten für barrierefreie Umwelt- und Verkehrsraumgestaltung teilnehmen.

Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) – BBSB wird Anbieter

Der BBSB erhielt im Januar eine Förderzusage zur Einrichtung von EUTB Beratungsangeboten in München, Regensburg und Würzburg. Landesvorstand und Landesgeschäftsführung sind froh darüber, dass auch der BBSB Anbieter dieser niedrigschwelligen Beratungsleistung werden kann. So können wir unser vielfältiges Angebot noch ein Stück ausweiten.

Gemäß der Redaktion vorliegenden Unterlagen haben aktuell folgende Organisationen und Institutionen ebenfalls eine Förderzusage erhalten:

  • Blinden-und Sehbehindertenverein Bremen e. V.
  • Blinden-und Sehbehindertenverband Thüringen e. V.
  • Blinden-und Sehbehindertenverein Hamburg e. V.
  • Allgemeiner Blinden-und Sehbehindertenverein Berlin gegr. 1874 e. V.
  • Blindeninstitute München und Würzburg.

Wenn sie wissen möchten, ob in ihrer Region ein Angebot entstehen wird, informieren sie sich Auf der Homepage der GSUB (Gesellschaft für soziale Unternehmensberatung mbH – www.gsub.de).

Situation blinder Hörfilmbeschreiber - Vorgaben für die Erstellung von Audiodeskription

Der BBSB steht im Austausch mit Vertretern von Hörfilm e. V. zu diesen Themen.

Mittlerweile wurde bekannt, dass eine selbständige blinde Hörfilmbeschreiberin aus Bayern eine Förderzusage für eine Arbeitsplatzassistenz vom Integrationsamt erhielt. Ihr wird es damit möglich sein, eigenständig Hörfilmproduktionen zu bearbeiten. Wir sind sehr gespannt darauf, wie sich dieses Modell bewähren wird. Die neun Landesrundfunkanstalten der ARD, ORF, SRF, ZDF sowie die Deutsche Hörfilm gGmbH, Hörfilm e.V. und audioskript haben sich auf eine Reihe von Grundsätzen für die Erstellung von Audiodeskriptionen im deutschsprachigen Raum verständigt.

Interessieren sie sich dafür? Die Grundsätze sind in der ZDF-Mediathek unter folgendem Link zu finden:

https://www.zdf.de/barrierefreiheit-im-zdf/barrierefreie-angebote-vorgaben-fuer-die-erstellung-von-100.html

Einblicke: Neujahrsempfang des Bayerischen Ministerpräsidenten

Schauen sie mal rein: https://www.bbsb.org/aktuelles

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