Blindenführhunde

 Flora, 10 Jahre — Beruf: Blinden­führ­hund
 Blindenführhunde im Tier­garten der Stadt Nürn­berg
 Blindenhunde in Praxis- und Kranken­haus­räumen der Freien Uni­versität Berlin
 Lebensmittelhygiene–Verordnung und Ver­öffent­lichungen, die in den Fort­führungs­nach­weis des All­gemeinen Ministerial­blattes auf­genommen werden
 Mitnahme von Blinden­führ­hunden in katholischen Kirchen
 Informationen der Deutschen Bahn AG
 Unentgeltliche Beförderung bei der Deutschen Bahn
 Mitnahme von Blinden­führ­hunden bei evange­lischen Gottes­diensten, in Kirchen und bei Gemeinde­ver­anstaltungen
 Mitnahme von Blinden­führ­hunden in Theater- und Konzert­ver­anstaltungen
 Mitnahme von Blinden­führ­hunden in Lebens­mittel­läden
 Freilauf des Blindenführhundes
 Führhundhalter-Seminar im Aura-Hotel Saulgrub

Erzbischöfliches Ordinariat München

Mitnahme von Blindenführhunden in Kirchen

Im Amtsblatt für das Erzbistum München und Freising vom 29. 9. 1997 haben wir in einem eigenen Artikel auf das Anliegen der Mitnahme von Blindenführhunden in Kirchen hingewiesen:

137. Blinden–Führhunde in Kirchen

Grundsätzlich ist der „Aufenthalt von Hunden“ in Kirchen besonders bei Gottesdiensten unpassend und störend. Doch sei darauf hingewiesen, dass der Blinden-Führhund – ebenso wie der weiße Stock – ein anerkanntes Blindenhilfsmittel ist, das der Mobilität und Selbstständigkeit eines blinden Menschen dient.
Erfahrungen zeigen, dass Blinden-Führhunde aufgrund ihrer besonderen Schulung und ihres Trainings sich in Kirchen zu benehmen wissen. Man darf sich sicher sein, dass sie weder bellen noch jaulen.

Wir bitten daher, blinden Menschen mit Führhund den Zugang zu Kirchen und kirchlichen Räumen zu ermöglichen.

Damit sind die katholischen Pfarrer bzw. alle für die Kirche Zuständigen informiert und gebeten, blinden bzw. stark sehbehinderten Menschen entgegenzukommen.