Up To Date mit dem Rundschreiben 2006

Unser Jugend-Rund­schreiben mit allen wichtigen Terminen für das Jahr 2006 ist da! Zwischen 16 und 35 Jahre alte Vereins­mitglieder erhalten es auto­matisch per Post zuge­sandt. Außer­dem wird es in unserer Mailingliste und  hier auf dieser Seite ver­öffent­licht.

Das Rund­schreiben informiert dich wieder über Veran­staltungen, die wir geplant haben.

Titelblatt des Elternflyers "Das Besondere Kind": eine Puppe mit Augenbinde

Neue Broschüre des BBSB

Das Besondere Kind

Ein Rat­geber für Eltern blinder, seh­behinderter und mehrfach­behinderter Kinder
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Planung und Durchführung der Snowboardfreizeit

Planung

Vom 12. bis 14. März 2004 fand in Saalbach Hinterglemm (Österreich) eine Snowboard­freizeit statt. Im Vorfeld wurde ein Angebot der „1. Snowboard­schule Saal­bach“ eingeholt, eine Unter­kunft gesucht und Begleit­personen organisiert, die die Teil­nehmer bei der An- und Abreise sowie beim Zurecht­finden im Hotel, am Frühstücks­buffet und beim Mono-Snowboarden unter­stützen sollten. Des weiteren wurden Lift­karten für die neun Teilnehmer und die vier Begleit­personen benötigt, die das Berg­bahn­unternehmen kosten­günstig zur Ver­fügung stellte. (Die Teil­nehmer erhielten Frei­karten und die Begleit­personen 10 Prozent Ermäßigung).

 

Durchführung

Am Freitag, 12. März 2004, reisten Teilnehmer und Begleitpersonen per Pkw bzw. Zug in Saalbach Hinterglemm an und bezogen ihre wirklich schöne Unterkunft, das „Hotel Turnerhof“. Es liegt etwas außerhalb von Saalbach und bietet schön eingerichtete Doppelzimmer mit TV und Bad. Das sehr zuvorkommende Personal servierte ein leckeres Abendessen, bei dem sich Teilnehmer und Begleitpersonen miteinander bekannt machten. Danach saßen alle noch in einer netten Runde zusammen und ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Am darauf folgenden Tag ging’s gegen 8:30 Uhr zum Shop der Snowboardschule, in dem jeder die passenden Skistiefel erhielt und sich die Snowboardpiloten vorstellten. Das schöne Wetter lud schon zum Snowboarden ein. Danach brachte der Sessellift alle Teilnehmer auf den Bernkogel. Dort wurden zwei Gruppen gebildet. Eine Gruppe wurde mit Mono-Snowboards ausgestattet, und die anderen bekamen jeweils einen Piloten mit einem Tandem-Snowboard zugeteilt.

 

Tandem-Snowboarden

Martina und Flo auf dem Tandem-SnowboardBeim Tandem-Snowboarden stehen der Teilnehmer und der Pilot auf einem Snowboard. Dieses ist verstärkt, damit es der Doppelbelastung standhält. Auf dem Board sind vier Bindungen schräg versetzt angebracht, sodass der Teilnehmer mit seinem linken Fuß zwischen den Beinen des Piloten steht. Der Teilnehmer „umarmt“ den Piloten von hinten und lässt sich von seinen Bewegungen leiten. Gefährlich kann es nur dann werden, wenn der Copilot den Piloten loslässt, denn dann können beide in unterschiedliche Richtungen fallen.

 

Mono-Snowboarden

Werner erklärt Judith das Mono-SnowboardBeim Mono-Snowboarden wurde den Teilnehmern zuerst das Snowboard im Detail erklärt. Anschließend durfte jeder sein Board anschnallen und bekam eine Begleitperson zur Seite gestellt, die ihm hierbei und bei den weiteren Übungen half. Den angehenden Snowboardern wurde das Gefühl vom Rutschen mit dem Board an einem flachen Hang vermittelt. Außerdem durften sie Backside und Frontside den Hang hinunterfahren, um so das Gefühl für Schwünge zu bekommen. Leider waren die zwei Tage zu kurz, um richtig Boarden zu lernen. Natürlich war Mono-Snowboarden viel anstrengender als Tandem-Snowboarden und deshalb nicht so beliebt. Aber einige ehrgeizige Snowboarder ließen sich trotz der größeren Mühen sogar samstags und sonntags in diese „Kunst" einweisen.

 

Am Samstag abend ging es nach dem Essen mit der Pisten­raupe zum Spiel­berg­haus, in dem ordent­lich ein­gekehrt wurde. Die BBSB-Jugend auf der PistenraupeDas war für alle ein groß­artiges Erleb­nis. Nach dem Snow­boarder und Piloten aus­reichend Jäger­tee zu sich genommen hatten, ging’s mit dem Schlitten zurück ins Tal. Am Sonntag vor­mittag wurde über­wiegend Tandem-Snow­board gefahren. Gegen Nach­mittag fuhren dann alle wieder per Zug bzw. Auto nach einem schönen Wochen­ende mit dem Wunsch, das nächste Jahr wieder Snow­boarden zu können, nach Hause zurück. Das Jugend­referat des BBSB bedankt sich für die finanzielle Unter­stützung der Snowboardfreizeit und ver­bleibt mit freund­lichen Grüßen

Martina Ried (Jugendreferentin des BBSB)

Verena Lambart, Christian Dellert (stellvertretende Jugendreferenten des BBSB)