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Presse­mitteilung

München, 20. März 2008

Über 3000 blinde und seh­behin­derte Menschen nahmen Hilfe in Anspruch

Selbst­hilfe­organisation zieht Bilanz für 2007

Der Bayerische Blinden- und Seh­behin­derten­bund (BBSB) bietet mit seinem flächen­deckenden Beratungs­netz umfassende Hilfe für Rat­suchende an. Zum viel­fältigen Angebot gehört auch die sozial­rechtliche Beratung. Fünf Sozial­pädagogen sind in der Selbst­hilfe­organisation direkte Ansprech­partner für Betroffene. Sie arbeiten eng zusammen mit den Reha-Trainern und den selbst blinden oder sehbehin­derten ehren­amtlichen Beratern des Vereins.

Die Sozial­pädagogen sind auch zuständig für Supervision und die Qualifi­zierung der blinden und sehbehin­derten Berater. Zu den Aufgaben gehört ferner die Begleitung der Gespann­prüfungen von Blinden­führhund­gespannen.

Sie helfen bei der Beantragung von Orientierungs- und Mobilitäts­training und Hilfs­mitteln für sehbehinderte und blinde Menschen.

Mit ihrem Experten­wissen und ihrer Erfahrung sind sie unver­zichtbare Teil­nehmer in Arbeits­kreisen und Teams, die der BBSB zu besonderen Themen einge­richtet hat.

Zur Finanzierung der Sozial­abteilungen erhält der BBSB öffentliche Zu­schüsse, muss jedoch auch einen erheb­lichen Teil der Kosten aus Eigen­mitteln decken.

In Bayern leben mehr als 80000 sehbehin­derte und blinde Menschen. Sie finden wohnort­nahe Hilfe in den zehn Beratungs- und Begegnungs­zentren des BBSB — in Augsburg, Aschaffen­burg, Bamberg, Kempten, München, Nürnberg, Plattling, Regensburg, Rosenheim und Würzburg.

Über die bundes­weit einheit­liche Ruf­nummer (0 18 05) 66 64 56 (0,14 €/min) erreichen Betrof­fene und Ange­hörige sowie alle Interes­sierten einen kompe­tenten Ansprech­partner.

 

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei:

Elke Runte
Leitung Bereich Kommunikation
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Telefon (0 89) 5 59 88 - 1 32
Fax (0 89) 5 59 88 - 1 79
 elke.runte@bbsb.org