direkt zum Inhalt

Den jeweils neuesten News­letter des

Aura-Hotels Kur- und Begeg­nungs­zentrum Saul­grub

können sie nun auch  hier herunterladen (Microsoft-Word-Dokument, 152 KByte).

Newsletter des BBSB abonnieren!

Sie möchten tages­aktuell Bescheid wissen über die Ereignisse im Baye­rischen Blinden- und Seh­behin­derten­bund und über alles, was für Ihr Leben mit Handicap wichtig sein kann? — Möglich wird dies durch den kosten­losen E-Mail-Informations­dienst „bbsb-inform“.
Wer dabei sein möchte, sendet einfach eine leere E-Mail an  join-bbsb-inform@kbx.de.

Sie haben keine E-Mail-Adresse? Tele­fonisch erreichen Sie den Dienst rund um die Uhr unter (0 89) 5 59 88 - 2 88 in unserem  BIT-Teleservice.

Stellen­angebote

Der Baye­rische Blinden- und Seh­behin­derten­bund sucht eine/n

 Auszubildende/ Auszubildenden für die Öffentlichkeitsarbeit

Presse­mitteilung

München, 15. September 2008

Marga Beckstein am RednerpultVom Tonband zur DAISY-CD

50 Jahre Baye­rische Blinden­hör­bücherei e. V.

Wenn München in diesem Jahr seinen 850. Stadt­geburts­tag feiert und die 175. Wiesn unmit­telbar bevor­steht, dann scheint sich das 50-jährige Jubiläum der Baye­rischen Blinden­hör­bücherei am 12. September 2008 eher bescheiden auszu­nehmen. Für die mehr als 6000 blinden und hoch­gradig seh­behin­derten Menschen, die von dieser Einrich­tung mit Literatur und Infor­mation versorgt werden, kann der Stellen­wert einer Blinden­bibliothek aber gar nicht hoch genug einge­schätzt werden. Das kam in den Gruß­worten von Marga Beckstein, Gattin des baye­rischen Minister­präsidenten und Schirm­herrn des Jubiläums, und Melanie Huml, Staats­sekretärin im Baye­rischen Sozial­ministerium, deutlich zum Ausdruck. Beide hoben besonders das Engage­ment dieser Einrich­tung hervor, die jetzt Grund hatte, sich über einen 50-jährigen Einsatz im Dienste behin­derter Menschen freuen zu können.

Im Rahmen eines abwechs­lungs­reich gestalteten Fest­aktes im Neuen Forum am Deutschen Museum ließ sich in Gesprächen mit Zeit­zeugen nach­voll­ziehen, welche gravierenden technischen Verän­derungen in nur 50 Jahren statt­gefunden haben. Für Menschen, die Gedrucktes nicht hand­haben können, bedeutet das Hörbuch eine wichtige und un­verzicht­bare Teilhabe am kulturellen Leben.

Karl Kliebhahn interviewt Reiner UnglaubDie Zeit­zeugin Gerda Kloske-Schindl­beck erinnert sich: „Bis Anfang der siebziger Jahre habe ich es bei Hör­büchern mit Spulen­ton­bändern zu tun gehabt — eine fummelige Ange­legen­heit. Für ein umfang­reicheres Buch musste man schon mal ein Paket mit 20 und mehr Bändern zur Post tragen. Heute ist alles auf einer CD-ROM, die locker in jeden Brief­kasten passt. Das ist doch schon sehr bequem geworden.“

Um Literatur, deren Inter­pretation in der Buch­auf­sprache und die stimmliche Gestal­tung ging es in den Inter­views, die Karl Kliebhahn, Geschäfts­führer der Baye­rischen Blinden­hör­bücherei, mit fünf Sprechern führte. So wurde auch den Gästen des Fest­aktes anschaulich vermittelt, dass die Stimme das Buch trägt und daher für den Hörer mehr ist als reines Vorlesen. Zitat einer Hörerin: „Ohne die Stimmen meiner Lieblings­sprecher wäre mein Leben um so vieles ärmer.“

 

Am Freitag, 19. September 2008, haben Interes­sierte die Möglich­keit, sich an unserem „Tag der offenen Tür“ in der Zeit von 9 bis 15 Uhr einen persön­lichen Eindruck von der Arbeit der BBH zu verschaffen.

 

Ansprechpartner:
Karl Kliebhahn
Geschäftsführer BBH
Telefon (0 89) 12 15 51 11
E-Mail  Karl.kliebhahn@bbh-ev.org
 www.bbh-ev.org