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Veröffentlichungen der Bayerischen Landeszentrale für politische Bildungsarbeit
zu den Themen:
Sie möchten tagesaktuell Bescheid wissen über die Ereignisse im Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund
und über alles, was für Ihr Leben mit Handicap wichtig sein kann? — Möglich
wird dies durch den kostenlosen E-Mail-Informationsdienst „bbsb-inform“.
Wer dabei sein möchte, sendet einfach eine leere E-Mail an
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München, 1. Juni 2007
An diesem Informationstag machen die Selbsthilfeorganisationen auf die besondere Lebenssituation von Menschen mit Sehbehinderung aufmerksam.
Der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund e.V. (BBSB) hat diesmal besonders die sehbehinderten Senioren im Blick, sind doch etwa 75 Prozent der rund 62000 sehbehinderten Menschen in Bayern älter als 60 Jahre.
Im Mittelpunkt steht die Info-Kampagne an die 1269 Altenheime in Bayern. Unter der Schirmherrschaft von Münchens Altbürgermeisterin Dr. Gertraud Burkert fällt am 6. Juni in München der Startschuss für die Kampagne. Mitarbeiter und Bewohner von Altenheimen werden über die Angebote des Reha-Dienstes informiert.
Die Landesvorsitzende des BBSB, Judith Faltl, hebt hervor: „Mit unseren zehn Beratungsstellen in Bayern unterhalten wir ein flächendeckendes Netz wohnortnaher und kompetenter Hilfen. Die Dienstleistung des Reha-Dienstes ist hier ein wertvoller Bestandteil.“
Die Reha-Trainer gehen auf die persönlichen Bedürfnisse des älteren sehbehinderten Menschen ein und vermitteln zum Beispiel:
Alle Reha-Trainer des BBSB haben eine Zusatzqualifikation als Low-Vision-Trainer. Sie schulen Sehbehinderte darin, ihr vorhandenes Sehvermögen so gut wie möglich einzusetzen. Die Beratung bei der Auswahl geeigneter vergrößernder Sehhilfen in Absprache mit dem Augenarzt und die Handhabung der Sehhilfe gehören dazu.
Viele sehbehinderte Heimbewohner haben in der Vergangenheit den Reha-Dienst in Anspruch genommen. Damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Altenheimen noch besser auf die sehbehinderten Bewohner eingehen können, hat der BBSB ein spezielles Fortbildungskonzept entwickelt. Judith Faltl erläutert: „Unser Konzept Fortbildungsreihe Selbsterfahrung und Information ist Bestandteil der Info-Kampagne. Vier unabhängig voneinander konzipierte Module zur Selbsterfahrung stehen zur Auswahl.“
Die Angebote des Reha-Dienstes können von Betroffenen kostenlos in Anspruch genommen werden. Die Schulungsmodule für Sehende hingegen, die zum Beispiel auch von Firmen und Ausbildungseinrichtungen genutzt werden können, sind gegen Gebühr buchbar.
Um sehbehinderten Menschen den Alltag zu erleichtern, stellt der BBSB wesentliche Aspekte heraus:
Möchten Sie sich über die Veranstaltungen zum Sehbehindertentag in Ihrer Nähe informieren? Dann nehmen Sie
Kontakt auf zum für Sie nächstgelegenen Beratungs- und Begegnungszentrum des BBSB — unter
folgender Rufnummer werden Sie direkt verbunden: (0 18 05) 66 64 56 (0,14 €/min.).
Unter
www.bbsb.org finden
Sie die regionalen Ansprechpartner und vielfältige Informationen zum Thema Sehbehinderung und Blindheit.
Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an
Elke Runte
Leitung Bereich Kommunikation
Telefon (0 89) 5 59 88 - 1 72
E-Mail:
elke.runte@bbsb.org
Mit freundlichen Grüßen


