Presse­mitteilung

München, 10. Oktober 2005

Woche des Sehens startete mit Fach­tagung zur Blind­heits­verhütung

Alters­abhängige Makula­degeneration, blinden­gerechte Automaten, Blind­heits­verhütung in den Ent­wick­lungs­ländern und Seh­test­aktion sind Schwer­punkte der Aktions­woche

Mit einer Fach­tagung zur Blind­heits­verhütung in Deutsch­land und in den Ent­wick­lungs­ländern startete die Infor­mations­kampagne Woche des Sehens heute in Berlin. Bis zum kommen­den Samstag machen neun Ver­bände und Orga­nisa­tionen unter dem Motto „Blind­heit verstehen, Blind­heit verhüten“ auf die Bedeutung von gutem Seh­vermögen, die Ur­sachen vermeid­barer Blind­heit sowie auf die Situation blinder Menschen in Deutsch­land und in den Ent­wick­lungs­ländern auf­merk­sam. Insgesamt werden bundes­weit über 1000 Einzel­veranstaltungen statt­finden. Schirm­herrin der Aktions­woche ist die Schau­spielerin Senta Berger.

„Wie gestaltet man sein täg­liches Leben, wenn man blind ist? Welche Ein­stellung bewegt Augen­ärzte, die ein Jahr in Ent­wick­lungs­länder gehen, um Menschen das Seh­vermögen zurück­zu­geben? Wie gehen Patienten damit um, wenn ihr Seh­vermögen jeden Monat unauf­halt­bar ab­nimmt? Was lässt sich aus­richten gegen die Alters­abhän­gige Makula­degeneration, die Blind­heits­ursache Nummer eins in Deutsch­land? Und schließ­lich: Wie gut sehen die Deutschen eigent­lich? — Das sind nur einige der Fragen, die in der Aktions­woche beant­wortet werden sollen“, konkre­tisierte Andreas Pruisken, Sprecher der Woche des Sehens, heute in einer Presse­konferenz die Ziele der Informations­kampagne.

Rund 60 Augen­kliniken, 350 nieder­gelassene Augen­ärzte, 500 Augen­optiker und 100 Vereine und Institu­tionen aus dem Blinden- und Seh­behinderten­wesen betei­ligen sich mit eigenen Ver­anstal­tungen und Aktionen an der Woche des Sehens. Thema­tische Schwer­punkte werden dabei die Augen­erkrankung „Alters­abhängige Makula­degeneration“, die Probleme blinder Menschen bei der Bedienung von Auto­maten, die Blind­heits­verhütung in den Ent­wick­lungs­ländern sowie das Seh­vermögen der Deutschen sein, das bei den teil­nehmenden Augen­optikern während der Aktions­woche kosten­los getestet werden kann.

 

Logo Woche des SehensTräger­organisa­tionen der Woche des Sehens sind die Christoffel-Blinden­mission, der Deutsche Blinden- und Seh­behin­derten­verband, der Zentral­verband der Augen­optiker, der Berufs­verband der Augen­ärzte, das Deutsche Komitee zur Verhütung von Blind­heit, die Deutsche Ophthalmo­logische Gesell­schaft, der Deutsche Verein der Blinden und Seh­behin­derten in Studium und Beruf, die Pro Retina sowie das Hilfs­werk der Lions. Unter­stützt wird die Infor­mations­kampagne von Aktion Mensch, den Haupt­sponsoren Novartis und Pfizer sowie von Carl Zeiss Meditec und dem HUG-Verlag.

 


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