Kontrastreicher Druck und eine gut lesbare Schriftart spielen beim Thema
Lesefreundlichkeit eine entscheidende Rolle.
Wie so oft, gilt auch hier: Eine sehbehindertenfreundliche Gestaltung nützt allen!
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die
Broschüre hier herunterladen (Adobe-PDF-Datei, 842 kByte)
Bereits zum siebten Mal fand am 6. Juni 2005 der bundesweite Sehbehindertentag statt. Unter dem Motto „Ich sehe so, wie Du nicht siehst — Leben mit Sehbehinderung“ machte der Bayerische Blinden- und Sehbehindertenbund auf die besonderen Belange sehbehinderter Menschen aufmerksam.
Die neue Broschüre „Pfarr- und Gemeindebriefe gut lesbar gestaltet — für Menschen
mit und ohne Sehprobleme“ wurde der Öffentlichkeit vorgestellt. Einfach und verständlich wird in der Broschüre
dargestellt, worauf es ankommt. Kontrastreicher Druck und eine gut lesbare Schriftart spielen beim Thema Lesefreundlichkeit
eine entscheidende Rolle.
Wie so oft, gilt auch hier: Eine sehbehindertenfreundliche Gestaltung nützt allen!
Auch die Projektpartner sind sich sicher, dass die Broschüre gut ankommt. Die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge
in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern und das Katholische Blindenwerk Bayern e.V. werden dafür Sorge
tragen, dass die Broschüre an die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden in Bayern verteilt wird.
Als
Repräsentanten der beiden Kirchen nahmen an der Präsentation in Vertretung von Landesbischof
Dr. Johannes Friedrich der Landeskirchliche Beauftragte für die Blinden- und Sehbehindertenseelsorge
in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern, Kirchenrat Lothar Süß, teil.
Für das Katholische Blindenwerk Bayern war sein Vorsitzender,
der selbst sehbehinderte Josef Stephan, anwesend.
Martin Schopp, Fachbereichsleiter für caritative und soziale Aufgaben
in der Erzdiözese München und Freising, betonte ebenfalls, dass die in der Broschüre dargestellten
Anregungen eine wichtige Hilfe zur Gestaltung von Pfarr- und Gemeindebriefen sind.
Am meisten freute sich vermutlich Martina Gramlich über die neue Broschüre. Frau Gramlich ist Reha-Trainerin beim BBSB und hatte das Thema „Pfarr- und Gemeindebriefe gut lesbar gestaltet“ zum Inhalt ihrer Abschlussarbeit als Low-Vision-Trainerin gemacht.
Christian Seuß, Landesgeschäftsführer des BBSB, stellte fest: „Wir wollen auch mit diesem Projekt dazu beitragen, dass sich die Lebenssituation der rund 55000 sehbehinderten Menschen in Bayern verbessert. Dazu gehört neben einer sehbehindertenfreundlichen Gestaltung der Umwelt auch die gut lesbare Darstellung von Gedrucktem jeglicher Art, eben auch Pfarr- und Gemeindebriefen.“
Der BBSB hat in Bayern zehn Beratungs- und Begegnungszentren. Anlässlich des Sehbehindertentages finden auch in den Regionen Aktionen und Veranstaltungen der unterschiedlichsten Art am oder rund um den Sehbehindertentag statt.
Nähere Informationen erhalten Sie bei:
Elke Runte
Leitung Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
Telefon (0 89) 5 59 88 - 1 72
Fax (0 89) 5 59 88 - 1 79
elke.runte@bbsb.org
Weitere Kontaktadressen:
Blinden- und Sehbehindertenseelsorge in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Egidienplatz 29
90403 Nürnberg
Telefon (09 11) 2 14 - 22 22
Fax (09 11) 2 14 - 22 20
info@bss-bayern.de
bss.elkb@t-online.de
Katholisches Blindenwerk Bayern e.V.
Landsberger Straße 285a
80687 München
Telefon (0 89) 56 40 20
Fax (0 89) 56 96 16
kath.blindenwerk-bayern@t-online.de
PS: Der Druck der Broschüre konnte mit freundlicher Unterstützung der Helga-Cavallo-Stiftung
realisiert werden.