Auch am 21. August 2005, dem letzten der 116 Projekttage des Dunkelerlebnisses, war die Nachfrage ungebrochen groß!
44 blinde und sehbehinderte, hoch motivierte Ehrenamtler des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes (BBSB) begleiteten die zirka 20000 Besucher durch den Tastparcours und bedienten im Dunkel-Café. Live-Musik mit Gitarre und Gesang eines selbst sehbehinderten Mitarbeiters überraschte die Besucher im Dunkel-Café zur Feier des gelungenen Projekts am letzten Sonntag. „Das ist doch eine CD“ sagten die Besucher oft und machten sich mit tastenden Händen und gespitzten Ohren auf die Suche in der Ecke, aus der die Musik kam …
Die gut sehenden Mitarbeiter der Blindeninstitutsstiftung, dem weiteren Projektpartner des Dunkelerlebnisses, hatten alle Hände voll zu tun, die nicht enden wollende Besucher-Warteschlange bei Laune zu halten und mit den nötigen Informationen zu versorgen.
Einmal selbst erfahren und erleben, wie es ist, „blind“ auf unbekannten Wegen zu laufen, Gebrauchsgegenstände und Naturmaterialien zu ertasten, einen heißen Kaffee trinken und zu bezahlen — diese Herausforderung nahmen zahllose Besucher der BUGA von fern und nah gespannt und interessiert an.
Ein „herzliches Dankeschön“ an dieser Stelle an alle beteiligten Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, dem Organisationsteam des „Grünen Campus“ sowie an unsere Sponsoren, namentlich die Münchner Augenklinik am Marienplatz und die Georg und Hanne Zimmermann-Stiftung!
Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an:
Irmgard Badura
Projektleitung „Erlebnis im Dunkeln 2005“
c/o Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Telefon (0 89) 5 59 88 - 2 76
E-Mail:
irmgard.badura@bbsb.org
oder:
Blindeninstitutsstiftung München