Ein Ratgeber für Eltern blinder, sehbehinderter und mehrfachbehinderter Kinder
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Am 2. Juni wurde im Rahmen einer kleinen Feierstunde das neue Beratungs- und Begegnungszentrum (BBZ) des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes in Würzburg an der Juliuspromenade 40—44 der Öffentlichkeit vorgestellt und eingeweiht.
Das Leitungsteam des BBZ, Karin Ursel und Karl-Heinz Marx, begrüßten Vertreter des öffentlichen Lebens, verbundener Einrichtungen und Institutionen, Kollegen der anderen Beratungs- und Begegnungszentren des BBSB in Bayern, den Landesgeschäftsführer des BBSB Christian Seuß und die Landesvorsitzende der Selbsthilfeorganisation, Judith Faltl.
Dr. Peter Motsch, Sozialreferent der Stadt Würzburg und Bezirksrat des Bezirks Unterfranken, betonte in seinem Grußwort,
dass der Bezirk auch weiterhin die Arbeit des BBSB nach Kräften unterstützen werde.
In Unterfranken leben über
2000 blinde Menschen. Die Zahl der Sehbehinderten liegt um ein Vielfaches höher.
In seiner Ansprache ging Otto Umscheid, Mitglied des Landesvorstandes des BBSB, auf die Entwicklung der Selbsthilfearbeit für blinde und sehbehinderte Menschen in Unterfranken ein. In den 85 Jahren des Bestehens des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes hat sich viel bewegt. Ein wesentliches Merkmal der heutigen Struktur und der aktuellen Angebote liegt in der gelungenen Verknüpfung von ehrenamtlichem Engagement selbst betroffener Menschen und der professionellen Besetzung der einzelnen Fachdienste.
Karl-Heinz Marx dankte abschließend auch all denen, die sich finanziell am Entstehen des neuen BBZ beteiligt haben. Hier sind zu nennen: Sparkassenstiftung der Stadt Würzburg, Stadt Würzburg, Anna-und-Alfons-Kilian-Stiftung, Hartmann-Stiftung, Hösch Basalt Beton GmbH, Hörgeräte Jopp & Gerber, Fa. FAG Kugelfischer und Familie Schubert.
Einhergegangen mit der Suche nach neuen, zentral gelegenen Räumen war auch die Überlegung, die Verwaltung der beiden unterfränkischen Bezirksgruppen des BBSB (in Aschaffenburg und in Würzburg) in Würzburg zusammenzuführen. Die Bezirksgruppe Unterfranken-Aschaffenburg-Miltenberg wird durch diesen Schritt entlastet und kann sich in ihrer Arbeit voll und ganz auf die Beratung und Betreuung blinder und sehbehinderter Menschen in ihrer Region konzentrieren. Dies liegt in den Händen von Walter Brosig, dem Bezirksgruppenleiter.
Im BBZ Würzburg sind sowohl die personellen als auch die räumlichen Möglichkeiten vorhanden, der gewachsenen Aufgabe gerecht zu werden. Verwaltungs- und organisatorische Aufgaben liegen bei Karin Ursel, Interessenvertretung und Betreuung der Mitglieder und anderer Ratsuchender sind die Aufgabe von Karl-Heinz Marx.
Mit zum Team und zum umfassenden Hilfsangebot des Beratungs- und Begegnungszentrums gehört der ambulante Reha-Dienst.
Die Rehabilitationstrainer des BBSB vermitteln blinden und sehbehinderten Menschen Kenntnisse und Fähigkeiten
in Bezug auf selbstständige Haushalts- und Lebensführung, trainieren das Gehen mit dem weißen Langstock,
den Gebrauch vergrößernder Sehhilfen und vieles mehr.
Auch der berufsbegleitende Dienst gehört zum Angebot
in Unterfranken dazu. Er berät Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei behinderungsbedingten Schwierigkeiten am Arbeitsplatz
oder ist bei der Arbeitsplatzsuche behilflich.
Weitere Dienstleistungen und Hilfen des BBSB in Unterfranken finden Sie hier auf dieser Internetpräsenz (
www.bbsb.org)
oder telefonisch in Würzburg unter (09 31) 4 45 00.
Elke Runte
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund e.V.
Leitung Abteilung Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising
Telefon (0 89) 5 59 88 - 1 72
Fax (0 89) 5 59 88 - 1 79
elke.runte@bbsb.org
www.bbsb.org