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Titelblatt des Elternflyers "Das Besondere Kind": eine Puppe mit Augenbinde

Neue Broschüre des BBSB

Das Besondere Kind

Ein Rat­geber für Eltern blinder, seh­behinderter und mehrfach­behinderter Kinder
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Endlich da!

Neuauflage der Broschüre

„Ich sehe so, wie Du nicht siehst — Wie lebt man mit einer Seh­behin­derung?“

Titelblatt der Broschüre

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Pressemitteilung zum Tag des weißen Stockes am 15. Oktober 2004

München, 11. Oktober 2004

Wie ist das, blind zu sein?

Blinde Menschen geben bundesweit Einblick in „ihre Welt“ — Notwendigkeit des Blindengeldes betont

Zum jährlich am 15. Oktober stattfindenden Aktionstag der Blinden, dem „Tag des weißen Stockes“, informieren der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV) und seine rund 270 Landes- und Ortsvereine dieses Jahr unter dem Motto „Wie ist das, blind zu sein?“ über die Alltagsprobleme der 145000 blinden Menschen in Deutschland. Dazu wird es bundesweit eine Vielzahl von Veranstaltungen wie Dunkelcafés, Vorführungen von Blindenführhunden oder Mobilitätstraining für sehende Menschen mit verbundenen Augen geben. Überschattet wird auch der diesjährige Tag des weißen Stockes durch die Pläne einiger Landesregierungen, das Blindengeld zu kürzen oder ganz abzuschaffen. Auch hierzu sind Aktionen geplant.

„Bayern, Berlin und Niedersachsen haben Anfang dieses Jahres das Blindengeld drastisch gekürzt. Hamburg und Thüringen wollen ab Anfang Januar 2005 die Höhe des Blindengeldes deutlich herunterfahren. Niedersachsen will das Blindengeld abschaffen und empfiehlt diesen Schritt allen anderen Bundesländern zur Nachahmung. Wenn das nicht gestoppt wird, heißt ‚blind sein‘ sehr bald auch wieder automatisch ‚arm sein‘, denn die Pflegeversicherung zahlt bei Blindheit nicht“, so Jürgen Lubnau, selbst blinder Präsident des Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverbandes (DBSV). „Wir bitten alle Menschen mit einem sozialen Gewissen in diesem Land, sich für den Erhalt des finanziellen Nachteilausgleiches für Blinde einzusetzen und sich in unsere Unterschriftenlisten einzutragen. Online unter  www.blindengeld-muss-bleiben.de oder auf Papier bei jedem Blinden- und Sehbehindertenverein in Deutschland.“

Hintergrund der Aktion ist, dass bei der Abschaffung des Blindengeldes Menschen ohne Augenlicht ihre behinderungsbedingten Kosten beispielsweise für private Vorlesehilfen, Begleitpersonen zu Arztbesuchen und ähnliches selbst tragen müssten, bis ihre Ersparnisse soweit aufgebraucht sind, dass sie die Voraussetzungen für den Bezug von Sozialhilfe erfüllen.

Logo zum Tag des Weißen Stockes 2004
Der jährlich am 15. Oktober stattfindende „Tag des weißen Stockes“ ist seit 40 Jahren der internationale Aktionstag, der von den über 50 deutschen Organisationen der blinden Menschen und ihrer Förderer genutzt wird, um auf die speziellen Belange dieser Behindertengruppe hinzuweisen. Er ist wie im vergangenem Jahr zugleich Abschlusstag der „Woche des Sehens — Blindheit verhüten, Blindheit verstehen“, einer Gemeinschaftsaktion von 9 Partnerorganisationen.

Die nächstgelegene Kontaktstelle des DBSV und seiner Landesvereine ist unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer (0 18 05) 666 4 56 (0,12 € pro Minute ) zu erreichen. Dort erhalten blinde Menschen und ihre Angehörigen Informationen zu Hilfsmitteln und eine Beratung zu individuellen Problemen.

Weitere Informationen sowie Bildmaterial zum honorarfreien Abdruck erhalten Sie bei:
Deutscher Blinden- und Sehbehindertenverband e.V.
Thomas Krieger
Telefon (0 30) 28 53 87 - 0; Fax (0 30) 28 53 87 - 20
E-Mail:  t.krieger@dbsv.org
Weitere Informationen zum Thema Blindengeld:  www.dbsv.org/blindengeld
Weitere Informationen zur Woche des Sehens:  www.woche-des-sehens.de

 

Kontakt in Bayern

Baye­rischer Blinden- und Seh­behinderten­bund e.V.
Elke Runte
Leitung Ab­teilung Öffent­lich­keits­arbeit und Fund­raising
Arnulfstraße 22
80335 München
Telefon (0 89) 5 59 88 - 1 72
Fax (0 89) 5 59 88 - 1 79
 www.bbsb.org
 elke.runte@bbsb.org