Titelblatt des Elternflyers "Das Besondere Kind": eine Puppe mit Augenbinde

Neue Broschüre des BBSB

Das Besondere Kind

Ein Rat­geber für Eltern blinder, seh­behinderter und mehrfach­behinderter Kinder
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Endlich da!

Neuauflage der Broschüre

„Ich sehe so, wie Du nicht siehst — Wie lebt man mit einer Seh­behin­derung?“

Titelblatt der Broschüre

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Pressemitteilung

München, 28. September 2004

Familien­tag im BBSB

Am Samstag, den 25. September 2004 ver­anstaltete der Bayerische Blinden- und Seh­behinderten­bund (BBSB) einen „Familien­tag“ in der Landes­geschäfts­stelle in München.

Die Landes­vorsitzende des BBSB, Judith Faltl, konnte 9 Familien begrüßen. Sehende Eltern, aber auch einige selbst betroffene Eltern mit ins­gesamt 18 Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren waren gekommen. Unter den Kindern waren sowohl blinde, seh­behinderte als auch sehende Kinder.

Zu Beginn des Familien­tages stand die Vor­stellung der neuen Broschüre „Das besondere Kind“ auf dem Programm. Der Eltern­referent des BBSB, Horst Jachmann, stellte den Gästen diesen Rat­geber für Eltern blinder, seh­behinderter und mehr­fach behinderter Kinder vor. Das Gruß­wort zu dieser Broschüre hat die Frau des Bundes­präsidenten, Eva Köhler, geschrieben — auch unter dem Blick­winkel ihrer persönlichen Betroffen­heit als Mutter einer blinden Tochter.
Die Broschüre gibt Aus­kunft über die Aus­wirkungen von Blind­heit und Seh­behinderung im Kindes­alter; sie bezieht die ganze Familie in die veränderte Lebens­situation ein, behandelt die Bereiche Orien­tierung und Mobi­lität sowie Schul- und Berufs­ausbildung.

Im Verlauf des Nach­mittags hatten die Erwach­senen Gelegen­heit zum persön­lichen Erfahrungs­aus­tausch. Hier war es besonders hilf­reich, dass auch einige blinde und seh­behinderte Eltern dabei waren, die den sehenden Eltern in Bezug auf die neue Lebens­situation ihre eigenen Erfahrungen mit­teilen konnten.

Im Kreativ-Work­shop waren die Kinder der­weil ganz anders be­schäftigt. Unter An­leitung von Elke Zollitsch und Gabi Zapf konnten sie sich mit Tanzen, Musi­zieren und Spielen ver­gnügen.
Dem „Kuchen-Programm“ am Nach­mittag war natürlich keine Alters­grenze gesetzt und alle erfreuten sich an diesem Programm­punkt.

Die Hilfs­mittel­beraterin des BBSB, Martina Lerch, zeigte Alltags­hilfen die wieder­um mehr die Erwachsenen inter­essier­ten, während die Kinder sich auf die Spiele mit tast­baren Mar­kierungen und andere für blinde und seh­behinderte Kinder geeig­nete Spiel­sachen konzen­trierten.

Auf meine Frage, was denn die größten Sorgen der anwesenden Eltern gewesen sind, ant­wortete Bernhard Claus, Geschäfts­führungs­assistent: „Die meisten Eltern, gerade der kleinen Kinder, stellen sich die Frage wie geht es mit meinem Kind weiter?“ Die Ent­scheidung, soll das Kind in eine integra­tive Schule gehen oder soll es eine Förder­schule besuchen, ist nicht leicht und muss sich am persönlichen Bedürfnis des Kindes und an seinen Möglich­keiten orien­tieren. Auch die Frage nach geeig­neten Hilfs­mitteln und den für die schulische Aus­bildung nötigen Lern­hilfen für das blinde oder seh­behinderte Kind, beschäf­tigen die Eltern sehr.

 

Elke Runte
Leitung Ab­teilung Öffent­lich­keits­arbeit und Fund­raising

Auf Wunsch senden wir Ihnen die Broschüre Das besondere Kind gerne zu. Bitte wenden Sie sich auch bei allen anderen Fragen an:
Baye­rischer Blinden- und Seh­behinderten­bund e.V.
Arnulfstraße 22
80335 München
Telefon (0 89) 5 59 88 - 0
Fax (0 89) 5 59 88 - 1 79
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