wenden Sie sich bitte an:
Bayerischer Blinden- und Sehbehindertenbund
Elke Runte
Leitung Bereich Kommunikation
Telefon (0 89) 5 59 88 - 1 32
Fax (0 89) 5 59 88 - 1 79
elke.runte@bbsb.org
Der Landesvorstand des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbundes (BBSB) missbilligt die Pläne der niedersächsischen Landesregierung, das Blindengeld abzuschaffen. „Blinde Menschen werden wieder in die Armut gedrängt“, kritisiert die Landesvorsitzende des BBSB, Judith Faltl.
Zum 1. Januar 2005 soll es diese für blinde Menschen wichtigste Sozialleistung in Niedersachsen nicht mehr geben. Ab dann sollen nur noch sozialhilfebedürftige Blinde einen finanziellen Ausgleich für die Kosten erhalten, die ihnen aufgrund ihrer Behinderung entstehen.
Blinde Menschen haben durch ihre Behinderung viele zusätzliche Kosten, weil sie zum Beispiel teure Hilfsmittel brauchen und häufig auf Begleitung und Assistenz angewiesen sind. Das Blindengeld versucht, einen so unglaublich großen Verlust wie den des Augenlichtes auszugleichen — wer es abschaffen will, verabschiedet sich von der Idee der Chancengleichheit für behinderte Menschen.
Unterstützen Sie den Kampf der niedersächsischen
Blinden für das Blindengeld auch in Bayern!
Machen Sie mit bei der Online-Unterschriftenaktion unter www.blindengeld-muss-bleiben.de
Unter der gleichen Adresse gibt es auch eine „klassische“ Unterschriftenliste zum Herunterladen.
Für den 11. September 2004 ist um 12 Uhr eine Demonstration in Hannover angekündigt. Weitere Infos dazu
unter
www.bbsb.org oder bei Herrn Bernhard Claus, Geschäftsführungsassistent, Telefon (0 89) 5 59 88
- 1 26.
Elke Runte
Leitung Abteilung Öffentlichkeitsarbeit
und Fundraising