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Der BBSB ist die Selbst­hilfe­organi­sation der über 80000 blinden und seh­behin­derten Menschen in Bayern. Er vertritt ihre Inter­essen gegen­über Politik, Wirt­schaft und Öf­fent­lich­keit. Ziel des BBSB ist, blinden und seh­behin­derten Menschen ein selbst­bestimm­tes Leben in der Gemein­schaft zu ermög­lichen. In 10 Beratungs- und Begeg­nungs­zentren bietet der BBSB wohnortnahe Hilfen an — dazu gehören der ambulante Reha-Dienst mit Training in Orientierung und Mobilität sowie selbst­ständiger Haushalts- und Lebens­führung; sozial­rechtliche Beratung, individueller Text­service, berufliche Rehabili­tation, Austausch mit Gleich­betroffenen, Freizeit und Fort­bildung.

Presse­mitteilung

München, 4. Januar 2011

Mobilität auch für Menschen mit Behinderung

Verbände und Allgäu Airport unter­zeichnen Verein­barung

Memmingen. Menschen mit Behinderung sollen barriere­frei und möglichst selbständig die Einrich­tungen am Allgäu Airport benutzen können. Dies sieht eine Verein­barung zwischen Flughafen und Behinderten­vertretern vor, die jetzt unter­zeichnet wurde. Darin verpflichtet sich der Airport-Betreiber, auch jenen Menschen den Weg zum Check-In und zum Flugzeug zu ebnen, die aufgrund einer physischen oder psychischen Behin­derung gehandikapt sind.

Initiiert wurde das Projekt vom Allgäu Airport. Gemeinsam mit Vertretern des Bayerischen Blinden- und Seh­behin­derten­bunds, des Hör­geschädigten-Bezirks­verbands Schwaben und mit Heidi Dintel, der Behin­derten­beauf­tragten der Stadt Memmingen, wurde eine Ziel­verein­barung erarbeitet, die nun umge­setzt wird. „Für uns war die Zusammen­arbeit mit den Fach­verbänden und der Behin­derten­beauftragten sehr wichtig“, betont Ralf Schmid, Sprecher der Allgäu Airport Geschäfts­führung, „denn nur sie verfügen über das not­wendige Fach­wissen, um Lösungen zu erarbeiten, die den Betrof­fenen wirklich helfen.“ Auch die Verbände begrüßten die Initiative des Allgäu Airport und engagierten sich bei zahl­reichen Begehungen und Orts­terminen.

Heidi Dintel, die Behin­derten­beauf­tragte der Stadt Memmingen und Mit­unter­zeichnerin der Ziel­verein­barung, betont, der Allgäu Airport habe von Beginn der Planungen an mit Menschen mit Behin­derung zusammen­gearbeitet und die Barriere­freiheit weitgehend umgesetzt. Durch diese Ziel­verein­barung sieht sie auch in Zukunft die Nutzungs­möglich­keit des Airports durch mobilitäts­einge­schränkte Personen gesichert.

Der Airport verpflichtet sich nun, bauliche Maß­nahmen sowie akustische und visuelle Info-Systeme noch stärker den Bedürf­nissen behinderter Menschen anzu­passen. Sie sollen, heißt es in der Verein­barung, „Menschen mit Behin­derung befähigen, ihre Reise eigen­ständig zu planen und durchzu­führen.“ Das Flughafen­personal wird, so ein weiterer Punkt, im Umgang mit den besonderen Bedürf­nissen dieser Gäste­gruppe geschult, um so künftig für deren Betreuung zur Verfügung zu stehen. „Die kurzen Wege, die unseren Flughafen aus­zeichnen“, so Schmid, „sind ein großer Vorteil für Menschen mit Handikap.“ Diese Passagiere können künftig bereits bei der Buchung einen Assistenz­bedarf anmelden. Treff­punkt hierfür wird künftig die Infothek im Terminal sein. Dort wartet dann geschultes Personal zur weiteren Unter­stützung. Die Verbände haben sich ihrerseits verpflichtet, den Airport bei allen Planungen, Bau­maß­nahmen und Informations­mitteln kompetent zu unter­stützen. Gemeinsam sollen auch alternative technische Möglich­keiten untersucht werden. Der Vertrag läuft über drei Jahre, danach soll über eine Fort­setzung verhandelt werden.

Weitere Infos unter:  www.allgaeu-airport.de

 

Presseauskünfte:

Svenja Felgentreu
Allgäu Airport GmbH & Co KG
Telefon (0 83 31) 98 42 00 - 1 22
E-Mail:  felgentreu@allgaeu-airport.de

Stefan Stremel, Pressebüro Stremel
Telefon (08 21) 4 86 14 12
E-Mail:  info@pressebuerostremel.de